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Sieben3 Aufbau 2017: Tag 1 – 4 > Krankenwagen Ausbau entfernen, Innenausbau strippen

Ich starte eine kleine Serie, in der ich den Aufbau von Sieben3 – meinem Expeditions Truck auf Basis Ford E350 Econoline – “dokumentiere”. Unter anderem möchte ich damit für mich festhalten wie viele Stunden/ Tage in den Aufbau/ Umbau fließen. 

Beginnt jetzt der Spaß oder Stress? 🙂 … Wir werden sehen.

Auf der Überführung von rund 450 km fielen einige Dinge auf, die zügig erledigt werden müssen, weil sie extrem nerven. Das erste Problem, dass mittlerweile gelöst ist, ist die Lichtmaschine, die nicht laden wollte. Die LiMa ist refurbished und funktioniert, hatte allerdings offenbar nicht den korrekten Erregerstrom. Das Ergebnis waren 2 Akkus mit 10.3 Volt in Köln. Die LiMa lädt aber jetzt mit vernünftigen ~14,2 Volt. Es ist übrigens eine Leece Neville mit 160 Ah, die i.d.R. nur in Commercial Trucks, Traktoren, Baumaschinen und Schulbussen verwendet wurden. Done.

Das Zündschloss schaltet normalerweise auch den Motor aus. Ein Diesel läuft solange, wie er Sprit und Luft bekommt, ergo gibt es an der IP (Einspritzpumpe) den FSS (Fuel shut Off Switch), der ein elektrisches Signal bekommt. Seit dem Desaster in der Kölner Werkstatt, in der “plötzlich” die LiMa in Rauch aufging/ die neuen Optimas defekt und diverse Steuerungen (u.a. das Automatikgetriebe) “aber ganz sicher nicht mit 24 Volt überbrückt worden”, funktionierte das Abschalten nicht mehr. Sprich Ausschalten nur durch ziehen des Steckers an dem FSS. Funktioniert jetzt. Done.

Die Kiste leer räumen war schon ein halber Tag Arbeit. Werkzeug Kisten, das Bett, Ersatzteile, Kanister mit Ölen und Sprit und die 4 x 315/75-16 :

315/75-16 🙂

Die Perspektive täuscht – die Räder passen tatsächlich etwas besser. Man beachte den silbernen Freilauf Naben Deckel, der etwa 10 cm tiefer liegt.

Ford E350 4×4 Ambulance: “Vertrauen in norwegisches Holz” ;-) und WoMo Ausbau in der Mittagspause

Eins vorab: Dieser Artikel ist mit einer gehörigen Portion Humor geschrieben! Also Achtung liebe Norwegen Freunde und dito US Car Fans.

Das tolle an – speziell meinem- Ford E350 ist, dass es niemals langweilig wird! Das ist natürlich durchaus auch Schattenseiten. Viele Überraschungen hätte ich mir lieber erspart. Aber ich bin der Meinung, dass ALLES zu reparieren und umzusetzen ist- wenn man will!

So habe ich damit begonnen, im allerersten Schritt die Ambo/ Ambulance/ oder ex Krankenwagen zu “zerlegen”. Ich hatte mir schon gedacht, dass die “build Quality” nicht berauschend ist oder sein wird. Insbesondere habe ich schon vielfach Dinge gesehen, die bei US Fahrzeugen oftmals eingebaut werden- aber ungeeignet für KFZ sind! So überrascht auch nicht, dass Glasfaserwolle als Dämmstoff verwendet wird. Das Zeug zieht nur dummerweise unheimlich Wasser. Und H2O vs. Fahrzeugblech endet meist mit dem Gewinn auf der H2O Seite.

Nun ist es bei mir so, dass ich erstmal möglichst schnell die Zulassungsart ändern wollte. Sprich von LKW auf Wohnmobil. Das ist an und für sich keine große Sache und bedingt lediglich 4 Punkte:

– Bett

– der Tisch kann klappbar oder auch portabel sein

– der Kocher kann mobil sein, also auch herausnehmbar

– Schränke/Stauraum

Das sind alles keine Herausforderungen. Insbesondere, weil mein Basisfahrzeug ja quasi prädestiniert ist und eben kein kleines G-Modell o.ä.. Ich war bereits beim TÜV 🙂 und hatte dort meinen Spaß. Lustig, wenn man die Bestimmungen besser kennt als der Herr in blau. btw habe ich noch nie eine Frau als TÜV Ingenieurin gesehen.

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WoMO “Schnellumbau” fast fertig. Vor dem Fenster ist später noch ein Klapptisch/Schrank entstanden

7.3 – Sieben3 // Ford E350 4×4 Quigley

7.3 – Sieben3 // Ford E350 4×4 Quigley

Ja- ich habe es tatsächlich getan!

Ich habe in der Zeit mit dem Iveco 40.10 4×4 viele Leute getroffen, die völlig begeistert waren von dem Truck, auch wegen der kompakten Maße (4,80m + Koffer x 2m x 2,65m) und dem günstigen Spritverbrauch, im Vergleich natürlich zu den Großen und zu meinem ehemaligen Magirus Deutz FA170. Er war auch ein cooles Auto, allerdings sind mir in den “unzähligen” Stunden im marokkanischen Atlas Gebirge so einige Dinge aufgefallen, die mich gestört haben. Quasi hier …


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AGAIN: Lastenheft auspacken!