Die Innenverkleidung … Blödes Thema, denn es geht ganz einfach und schnell. Dann mache ich es so, wie es auch die Bauer des Krankenwagens gemacht haben: Oben und unten antackern und gut. Dann verliere ich aber 5 – 10 cm Innenraumbreite und das will ich auf gar keinen Fall. Nur so ist es wiederum möglich ein Querbett hinten zu ermöglichen. Das bringt 60 cm mehr nutzbare Innenraumlänge!

Ich habe zunächst im Dach begonnen. Den Bereich über der Fahrgastzelle habe ich schon lange fertig gestellt. Dort ist im Dach 19 mm Armaflex isoliert worden. Dann 3 mm MDF (im Photo hinten in natur zu sehen). Der „Boden“ des Fachs ist mit einer 9 mm Multiplex Platte ausgekleidet und die Seiten dito, dazu mit Alcantara verkleidet. Es folgt dann noch eine Abschluss Kante, ggf. eine Klappe. Dort verlaufen auch die 2x 2x4qmm Lautsprecher Kabel der Seiten Boxen entlang.

Im hinteren Bereich des Dachs gibt es eine etwa 1qm große glatte Fläche, die der Absenkung des Dachs entspricht. Dort, wo ich die 8 Airline Pots angebracht habe [1x Airline Ding]. Alle Kanten des Glasfiberdachs sind mit Stahl Streben gestützt. Gut zu erkennen in Rostgrundierungsfarbe rot. Also auch im hinteren Bereich des Dachs. Dort habe ich – mit viel Nachdruck, Löcher gebohrt und Nietgewinde eingepresst. B.w. auch metrische Gewinde geschnitten.

Zur Zeit ist die Verkleidung aus 4mm Siebdruckplatte mit 6 Schrauben befestigt. Das reicht nicht, um überall plan an zu liegen. Es kommen wohl noch 2-4 Horror Löcher dazu. In den Stahl mit Akkuschrauber zu bohren ist nicht so lustig. Vermutlich verkleide ich diesen Bereich noch mit Alcantara.

Der „Rest“ des Dachhimmels ist Gott sei Dank relativ plan und mit einem Stück machbar, dass nur gebogen werden muss. Ich habe mich hier für beschichtetes MFD in 3 mm mit weißer Beschichtung entschieden. Das Zeug ist schon hell/ aka Licht reflektierend. Da ich ja nicht so viele Fenster möchte, ist das ganz gut so.

3 mm MDF

Hier sieht man den Ausschnitt den es für die Dachluke braucht. Hierzu gibt es keine Bilder – aber dazu musste ich #1 die Dachluke ausbauen [2 Muttern lösen und herausdrücken], #2 auf das Dach klettern und dann gegen das von unten gegen den Dachhimmel gedrückte MDF anzeichnen.

Ausschneiden und Aussparungen für die Holme fräsen (Dremel, geht gut, da nur 3 mm und absolut sauber ohne die weiße Beschichtung zu verletzen).

Akku Dremel – sehr zu empfehlen!

Hier sieht man den Übergang vom 4 mm Siebdruck ganz hinten zu dem Mittleren Himmel in weiß. Der Übergang ist ca. 8 cm in Höhe und 5 cm in Breite. Dafür muss ich mir noch etwas ausdenken. Vermutlich eine 6 mm Pappelsperrholz Leiste. Original war dort nur Teppich geklebt…

Fehlen dir Hände, dann …

Diese „Stützen“ – alles was man so im Haushalt findet – halfen den Himmel für die Verschraubung zu halten.

Zeichen meiner Achillessehnen Verletzung 

Natürlich passte nun die Verkleidung der Dachluke nicht mehr (hier demontiert nicht mehr) musste gekürzt werden.

Die Dachverkleidung zuvor hing 10 – 15 mm tiefer. Mehr Innenraumhöhe ist aber besser, also anpassen. Der Rahmen stieg oben an die Streben der Luke selbst. Dort habe ich 10 mm als Rundung herausgedremelt. 

Hier sieht man übrigens auch den Aufbau des Dachs / Dachluke: Der rote Rahmen ist 20 mm Stahlrahmen zur Verstärkung. Darüber 5 mm GFK Dach, darüber Sika und der Rahmen der Luke, aus Aluminium.

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