Welchen Allradler fahrt ihr? What´s your rig?

Da ich mich gerade mit dem Thema beschäftige, habe ich kurzerhand meine eigene Seite verwendet, um selbst einmal zu sehen, wer denn hier so am Start ist.

Es ist sicher selbstredend, dass wohl die meisten Leser hier ein Device mit Allrad fahren, besitzen oder auch nur dran schrauben 🙂 Ich kenne die “Problematik” zu gut: Da hat man eine prima Basis auf dem Hof oder mehrere und es vergehen Tag/Wochen/Monate/Jahre ….

Wie auch immer. Ich würde mich freuen, wenn ihr einen Klick bei Eurem Fahrzeug macht oder ggf. eine Nachricht hinterlasst was für Euch ergänzt werden muss 😉

Da ich weiß, dass vieler Leser aus dem US hier schon mal reinschneien, kann diese Liste ggf. etwas anders aussehen, als man aus reiner deutschen Perspektive glauben mag.

Das Ganze geschieht quasi schon in mentaler “Vorbereitung” und Vorfreude auf das erste Treffen dieses Jahr für mich: Die Abenteuer Allrad 2014 in Bad Kissingen. Ich werde auch dieses Jahr wieder am Wochenende hin fahren. Wollen wir alle hoffen, dass das Wetter mitspielt! > das Matsch Desaster 2013.

Welchen Allradler fahrt Ihr? What´s your Rig?

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Wenn Du denkst Du fährst geradeaus- abgerissenes Lenkgetriebe!

Wenn Du denkst Du fährst geradeaus …

Eigentlich wäre es eine geile Story gewesen- wenn es nicht drastisch lebensgefährlich gewesen wäre! Als ich mit dem Iveco 40.10 auf dem Weg nach Marokko über Süd Frankreich gefahren bin, hatte ich Kurs auf die wunderschöne Stadt Montpellier genommen. Ich bin durch die Cevennen nach Süden gefahren. Dort hatte ich einen wunderschönen Stellplatz in den Bergen gefunden:

Platz in den Cevennen

Ich stand mit dem Fahrzeug natürlich- sehr deutsch!- nicht auf der Flurfläche.

Bau des Küchenblocks inkl. 3x20l fließend Wasser, Waschbecken und Staurraum

Der Iveco war bei Kauf innen so gut wie leer und recht unwohnlich. Ein wesentlicher Punkt war deshalb der Bau eines ordentlichen Küchenblocks. Neben einem ordentlichen Bett stellt die Wasserversorgung den zweiten wichtigen Punkt beim Bau eines Wohnmobils dar.

Alle anderen Punkte, wie Kochen oder Stauraum kann man flexibel händeln. Ob Kochen Innen oder Außen, Stauraum auf dem Dach oder Innen hängt von verschiedenen Dingen ab und beeinträchtigt nur wenig das Wohnwohlgefühl auf Reisen.

Küchenblock Iveco

Iveco 40.10 4×4 Expeditionsmobil

Das war also mein Iveco Daily 40.10 4×4  Expeditionsmobil:

Achtung wer nicht das Rückgrat hat seinem Nachbar so ein Auto vor die Tür zu stellen, sollte sich so ein Device nicht anschaffen!

Der Iveco ist das richtige Fahrzeug für jemand, der ein Männerauto will (natürlich auch für Frauen super), dem ein Landy/Cruiser/G zu klein ist oder ein Unimog zu groß und zu teuer. Bei den “Großen” mitspielen- sprich Allrad LKW– aber zu günstigeren Kosten als beim Land Cruiser.

Zu sehen war er auf dem Willys Treffen und Buschtaxi Treffen.

Iveco 40.10 4x4

hier noch in Frankfurt und mit der alten Motorhaube

Ausstattung wie folgt:

Technik aussen:

  • Iveco Turbo Daily 40.10-WC 4×4, sprich: Zuschaltbarer Allrad mit gesperrtem Verteilergetriebe, mit Untersetzung und Sperre, manuelle Freilaufnaben, mechanische Sperre hinten
  • Unterfahrschutz, Rammschutz, Fernscheinwerfer individuell schaltbar
  • Startknopf, kein Schlüssel zum Starten nötig aber natürlich fürs Lenkradschloss
  • nur 120 tkm, davon ca. 10 tkm von mir vorrangig im Oktober drauf gespult
  • Bj. 1989 als Fensterbus 40.10 WC- nun SO.KFZ Zulassung WoMo- das bedeutet nur 450€ KFZ Steuer/Jahr, bei 3,5t, Versicherung als WoMo bei SF1 rund 450€/Jahr.
  • 2010 komplett restauriert [frame off, geschweißt, entlackt, Unterbodenschutz runter und nun Wachs, neu lackiert]
  • Scheinwerfer und komplette Front sind neu (Scheinwerfer Hella) und als Flipfront gebaut um besser in den Motorraum zu kommen
  • 2,5l Turbo Diesel von Sofim [gleiche Maschine wie im Ducato …] unkaputtbar und im 4×4 mit Steuerkette statt Zahnriemen, lässt sich mit 12l/100km auf der Bahn fahren. Sofim ist ein Joint Venture von Fiat und Renault, entsprechend tausendfach gibt es Teile, die allesamt unproblematisch sind. Dieser ist ein Sofim 8140.27
  • Höchstgeschwindigkeit 110 km/h nach GPS (NICHT Tacho!), bis 130km/h im leichtem Gefälle. Die Übersetzung ist zweckmäßig und nicht so irre kurz, wie zB bei der Militär Version 40.10WM , die die belgische Polizei einsetzt. Da real, nicht nur im Schein, unter 3,5 t gibt es kein Tempolimit, Lkw Überholverbot, LKW Einfahrverbot o.ä.
  • 9″er x 16 auf Sprengring Felgen- 5 mal! Die Größe ist metrisch identisch mit 255/100 R16. Die Felgen sind selten und genial, weil jeder Depp die Reifen OHNE Werkstatt wechseln kann. Ersatzrad Träger in STABIL am Heck, schwenkbar. Die Reifen sind Michelin XZL fast neu, mit Schläuchen (teils Michelin refurbished), die rund 450€ Stück neu kosten. Die XZL sind die besten Geländereifen, die je hergestellt wurden und haben jeweils eine Tragkraft von 1750kg und können mit 0,8 bar im Sand gefahren werden (Strasse 3,5bar)!
  • 3 (!) Diesel Tanks mit rund 2000 km Reichweite, Tankanlage ist manuell schaltbar und verfügt über eine Sicherheitsschaltung zur Diebstahlsicherung
  • Zyklon Luftfilter, siehe Photos aus dem Motorraum
  • Markise, die in 1 min ausgezogen ist
  • Diesel Handpumpe

Technik innen:

  • Isri Schwingsitz auf der Fahrerseite
  • Küchenblock aus 13 mm Birke Multiplex mit dem 5 mm Aluriffelblech Boden verschraubt. Pistenfest.
  • 3 x 20l Wasserkanister- davon 20l Brauchwasser
  • Spülbecken ca. 30 x 20 cm mit elektrischer Pumpe und absenkbarem Hahn. So kann der ganze Küchenblock z.B. mit einer Abdeckung versehen werden
  • Stauraum unterm Bett mit 2 Klappen von oben, inkl. 3x großen Stauboxen für vorn und 2x Stauboxen für den hinteren Stauraum. Die hinteren sind von innen und aussen zugänglich
  • Große wasserdichter Stahlkasten hinten am Fahrzeug
  • Festes Bett in der Größe: 150 cm x 180 cm und rollbarer Matratze in 140 cm x 180 cm
  • Innenhöhe des Fahrzeugs 150 cm
  • Kennwood Radio mit 6,5″ Touchscreen, 2x Videoeingang (für Rückfahrkamera) inkl. BT, USB und 20 cm Mac Audio wasserresistenter Lautsprecher
  • HTC Flyer Android Tablet 32GB + 3G inkl. Halterung Netzteil (230V und 12V) und ALK Copilot Navigation Europa 

Was ist neu?

  • neues Abschalt- Magnetventil der Einspritzpumpe, 200€
  • neuer Dieselfilter
  • alle Dieselleitungen sind bei der Restauration vor 3 Jahren erneuert worden! Denn diese sind nach 20 Jahren IMMER hin
  • neuer Bremsflüssigkeitsbehälter/ und natürlich neue Befüllung der Anlage
  • Bremse insgesamt gut/Scheiben und Beläge
  • Ventildeckelschalldeckel neu und ein Muss um Ruhe zu haben 100€
  • Fahrgastraum komplett mit Alubutyl ausgekleidet damit innen Ruhe herrscht, 5qm- 240€
  • das Auto hat Historie, alle möglichen Rechnungen der letzten 10 Jahre vorhanden! 

Seit km 90.000 wurden mit Rechnungen erneuert:

  • Neue Batterie 
  • neuer Auspuff inkl. Topf
  • Bremsen div. Kleinteile Getriebedeckel abgedichtet ca. 1000€, mit Rechnung
  • Verteilergetriebe  und Peripherie überholt ca. 2700€, mit Rechnung
  • Bremsen erneuert, div. Teile ca. 1100€, mit Rechnung
  • Motor überholt [neue Kolben, neue Bedüsung, Kopf bearbeitet etc.] ca. 4700€, mit Rechnung
  • Sperren überholt, Öle gewechselt etc. 400€, mit Rechnung
  • Der komplette Innenraum [Dach, Seiten, Boden] sind schallgedämmt und isoliert, keine Plastikverkleidung im Innenraum, Boden 5mm Aluriffelblech, Leselampen vorn und hinten
  • Neues Radio mit 6,5″ Touchscreen Monitor für Rückfahrkamera, Kennwood 4021 BT (USB, Audio Eingang oder über A2DP BT, CD, DVD) incl. 20cm 2-Wege wassergeschützter Mac Audio Lautsprecher und handgefertigter Aluminium Halterung, 550€ mit Rechnung
  • Küchenblock in 13mm Birke Multiplex Platte handgefertigt, mit großem Edelstahl Spülbecken, 3x20l Wassertanks und großer Pumpe. Alles mit Aluwinkeln innen und außen verstärkt und absolut pistentauglich. Alles neu, rund 500€
  • 2 Sandbleche, abschließbar, sind inklusive
  • Anhängerkupplung
  • CB Funk
  • extreeem kleiner Wendekreis! Sollte erwähnt werden, bei 2,80m Radstand und 4,80m Gesamtlänge ist der Wendekreis nicht größer als bei einem Golf!
  • Fährt sich wie ein normaler PKW, nur höher

 PS: Die dunklen Stellen am Blech Reste von ausgiebigen Hohlraum Wachs.

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Bild 1 von 12

Volle Fackel- 6 Scheinwerfer

Iveco 40.10 innen

Iveco 40.10 innen
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Isri Schwingsitz, 3l Waschwasser, Tablet Halterung für Navi

Was hast DU dieses Wochende gemacht? Motorhaube in neuem Lack!

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Macht sich auch perfekt zum Einkaufen in der Stadt

Macht sich auch perfekt zum Einkaufen in der Stadt – ach der Wendekreis 🙂

Naja, es war natürlich nicht nur das Wochenende, sondern hat schon ein wenig länger gedauert [Schleifen, Grundieren, Spachteln, Schleifen, Grundieren, Lackieren, Schleifen, Lackieren], das normale Programm halt.

Die Motorhaube vom Iveco war mir immer ein Dorn im Auge. Der einmalige Umbau auf Flip Front ist natürlich genial und man kann perfekt im Motorraum arbeiten. Auch die Hella Scheinwerfer aus einem Fendt sind gut, weil sie deutlich heller (ihr erkennt den Wortwitz?) sind, als die originalen aus den 80ern.

Höhe verifiziert- oder er passt doch durch den Drive!

Ich bin schon oft gefragt worden wie hoch der Iveco denn nun ist? Na klar ist das die zweite Frage nach der allseits beliebten: “was verbraucht der den?” (Hier bitte diese emoticon, dass mit dem roten Kopf gegen die Wand hämmert vorstellen).

Die Höhe im Fahrzeug-Brief ist höchst fraglich, da die Reifen zwar eingetragen aber nicht ab Werk in dieser Größe sind, die Drehstab Ferderung variabel ist und die Dachluke in top kommt.
Gerade die will man an eine Brücke oder im Drive ja nicht abreißen. Das gibt ‘ne große Lücke wo es rein regnen würde. 🙂

In Frankfurt gab es bei mir um die Ecke eine Unterführung für max. 2.90m!

Meiner Schätzung nach, sollte der Iveco 2,70m haben, mit ggf. ein wenig Luft.

Jetzt hatte ich zufällig gesehen, dass eine Kette für amerikanisches fast-food eine Durchfahrt für 2,70m “anbietet’. Also mit Anlauf von der Straße voll rein in den Drive!
PASST! 😉

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Beweisphoto anbei…. PS: Dachluke ist auch noch drauf.

Iveco 40.10 WM in der “Allradler” – später Ruhm!

Passend zur allgemeinen Reisezeit, jetzt im Juli, kommen die Reise- und Abenteuerberichte in den einschlägigen Reise Magazinen und Zeitschriften natürlich wie gerufen. Eine meiner Lektüren seit dem Roadtrip 2012 nach Marokko, ist die “Allradler”. Coole Zeitschrift, mit einer Linie Technik, einer know-how und einigen Reiseberichten und Stories. Unter anderem las ich in einer der vorherigen Ausgaben einen Bericht über eine Reisegruppe, die ich in Marrakesch/Marrakech traf und in der jetzigen über eine weitere. Die Welt ist ein Dorf!

 

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WoMo / Wohnmobil Zulassung hat sich entschärft, Stand 12/2012

Mal wieder sehr interessante Neuigkeiten für alle, die keine klassische Tupperdose fahren und kein Geld zum Fenster herauswerfen wollen.
Es geht um die wunderbare WoMo Zulassung. Diese ist sehr interessant für große Fahrzeuge, die reise tauglich sind- also keinen Rußpartikelfilter haben und mit schwefelhaltigem Sprit klarkommen.

Also eine gute Nachricht für meinen 7.3, für den es als PKW teuer würde [rund 40 € x 73 ~ 3k/a !]. LKW- Zulassung geht, ist aber suboptimal nutzbar und teuer in der Versicherung. Eine WoMO Zulassung war bis dato nur für Fahrzeuge zulässig gewesen, die min. 1,70m Innenstehhöhe über der Spüle /Kochecke hatten.
Genau diese Regelung ist, dem Artikel des ADAC nach, gefallen.

ADAC Wohnmobil Zulassung 2012 “klick”

Das hier ist der entsprechende Text dazu, ich bin gespannt, was die Schlüsselnummer-Experten, sprich TÜV und Dekra, dazu sagen:

Das gilt nun als Wohnmobil Gemäß der Rahmenrichtlinie für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger 2007/46/EG Anh. II Nr. 5 „Fahrzeuge mit besonderer Zweckbestimmung“ wird der Begriff „Wohnmobil“ (Aufbauart SA) wie folgt definiert: Fahrzeug der Klasse M mit Platz für die Unterbringung von Personen, das mindestens die folgende Ausrüstung umfasst:

a) Tisch und Sitzgelegenheiten

b) Schlafgelegenheiten, die u. U. tagsüber als Sitze dienen können

c) Koch Möglichkeit

d) Einrichtungen zur Unterbringung von Gepäck und sonstigen Gegenständen.

Diese Ausrüstungsgegenstände sind im Wohnbereich fest anzubringen. Allerdings kann der Tisch leicht entfernbar sein.

Equipment- what worked good, what not!

Es geht ja nichts über den richtigen Spruch an der richtigen Stelle. Unter den top ten ist sicherlich der “nachher ist man immer schlauer” und weil das so ist und es immer noch Leute gibt die täglich meine Seite besuchen, möchte ich ein paar gute Ideen sharen [neudeutsch für mitteilen].

Ich werde in der Sektion auf das Equipment eingehen, welches ich mit auf den Trip genommen habe aber vor allem soll es darum gehen, was beim Iveco 40.10 4×4 gut funktioniert hat. Ich bin  so ein Typ, der fast nichts anschafft ohne das optimale Produkt aus zu wählen. Die Kriterien sind so unterschiedlich wie man sich nur vorstellen kann, es hängt immer davon um welches Teil es geht.

Earth Roamer in Frankfurt


Der Frühling steht ja quasi vor der Tür und so ist die Zeit genommen für den 40.10.
Erst mal die Winter Plane herunter genommen. 4x6m hört sich ja nicht soo groß an aber man man man, das ist echt mal ‘ne Lkw Plane.

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Iveco Daily 40.10 4×4 Poser Fotos

Der Titel sagt schon alles. Ich habe 2,500 Photos aufgenommen und irgendwann ist System overload. Nicht gaaanz leicht dabei den Überblick zu behalten. Da mich immer wieder Leute nach Fotos fragen und diese manchmal nicht in eine andere Kategorie passen aber trotzdem irgendwie cool sind habe ich diesen dezenten Titel gewählt.

 

le deux cheveaux cherchons à faire Marokko- und warum ich 5 Stunden im Zoll verbrachte

Tja!

Einen der Mitfahrer habe ich am Zoll in Tangier Med auf die seltsame Anhäufung von französischen Kulturgut angesprochen. Er war, wie die meisten, aus Belgien. Mir scheint, wer im Heimatland französisch spricht, fährt auch in ein Land, wo er keine Sprachbarriere hat.

Einige wenige der Fahrer kamen aus Spanien, eine sehr coole mit Sandblechen auf dem Heck und Frankreich. Die rund 30 Teilnehmer waren dummerweise kurz nach mir ebenfalls bei der marokkanischen Polizei, um die Fahrzeugdaten in den ominösen “grünen Schein” eintragen zu lassen. Dieser dient (zumindest in der Theorie) dazu dass man sein mitgebrachtes Fahrzeug auch ohne Probleme, b.w. Geld, wieder ausführen kann.

Es war um 19 Uhr- also 4 Stunden (!) nachdem ich von der Fähre gefahren bin- als ich die verdammten Zöllner soweit hatte, mein Fahrzeug ins Land zu lassen. Dummerweise kamen just in diesem Moment die 2 CV Fahrer. Ich hatte gerade dem Polizisten meinen Pass gegeben, damit er in den “Computer” [unter DOS!(!)] Name, Adresse, Profession, Fahrgestellnummer und Geburtsdatum eingeben kann, eine ordentliche Tippse schafft das in 1 Minute.

Nun war der Polizist ganz klug und hat dann die 30 Personen gesehen und einfach die anderen Pässe auch noch eingesammelt. Nun musste ich also nicht mehr auf einen Pass warten, sondern auf 31!!!. War also wieder eine Stunde rum! Leider ist der Polizist nicht sehr clever gewesen und vermutlich heute auch nicht cleverer. Er hat den Danielle aus Belgien mit meinem Fahrzeug versehen und umgekehrt! Das hat mich dann noch mal 30 Minuten gekostet, weil dann 10 Minuten später wieder unten beim Zoll, der Zöllner in den “Computer” schaute und auf französisch sagte, dass mein LKW ja immer noch nicht im Computer sei! Ich reagierte etwas ungehalten, dann nahm er mich in das Kabuff und zeigte mir den Eintragsmix aus mir und den Belgier.
Zu diesem Zeitpunkt war es bereits dunkel und kurz vor Schichtwechsel. Der Idiot von Handlanger Zöllner, ich sprach mit dem sog. Chef, hatte mir das vor dem Ausflug zum Polizeiamt eine Stunde vorher schon zu verstehen gegeben. Mehr oder weniger O-Ton aus dem franz. “ja du musst dich beeilen, denn bald haben wir schon wieder Schichtwechsel!”. Als ob ich die Verzögerung von 5 Stunden gewollt hätte!!!
Ich dachte mir nur: Sei Du froh, dass du meine Sprache nicht sprichst, ich würde dich so dermaßen zusammenfalten.

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Zoll Tangier Med Marokko

Schall sei Dank

Der Iveco fällt ja in die Kategorie LKW, auch wenn er zB auch als Kastenwagen/Fensterbus gebaut wurde.

Ich persönlich sehe überhaupt nicht ein warum heute ein Auto irre laut sein muss. Ergo habe ich auch nicht lange gefackelt und direkt Alu-butyl bestellt. Das ist in Car Hifi Kreisen sehr beliebt um die Karosse zu dämmen [siehe Wikipedia: Dämmen bedeutet nicht gleich leise, sondern, dass Material, zB die Karosserie, nicht mitschwingt. Setze ich ein Auto mit einem 46er mächtig unter Schwingungen, dann verfälscht es den Klang]. Mein Ziel war es das Dröhnen zu unterbinden und da zwischen Motor und Mensch nur 1mm Blech ist, klingt es ein wenig stark nach Selbstzünder.

Da ich bekennender Frontlenker Fan bin und wie hier zwar keinen Frontlenker aber einen sehr weit hinten liegenden Motor habe ist die Abkapselung zum Fahrgastraum recht gering. Der Motor sitzt über der ersten Achse und reicht ein wenig in den Fahrgastraum hinein. Nirgends ist Dämmmaterial! Ich habe also direkt damit begonnen den Bereich unter dem Armaturenbrett bis zur B Säule zu dämmen. Eine Wahnsinns Arbeit, die unglaublich viel Zeit verstreichen lässt! Ich habe etwa 2,5 Tage damit verbracht ca. 5 qm von dem Zeug in kleinen Streifen auf dem Karosserieblech zu verkleben. Es ist noch nicht komplett fertig, denn die B Säulen sollten noch unbedingt etwas abbekommen und natürlich die Motorabdeckung. Diese ist btw nicht serienmäßig. Ich konnte mich aber aus optischen Gründen noch nicht durchringen hier Alu zu verkleben, ggf wird hier vom Motorraum aus mit nicht brennbarem Material gedämmt.

Man kann sicher unterschiedlicher Meinung sein ob man lieber nacktes Blech hat an dem man schnell man eine Roststelle ausbessern kann aber Alu-butyl zieht kein Wasser ist in meinem Fall das dicke 2,2mm und mit dicker Alu Schicht. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass gar nicht erst Wasser ins Auto kommen sollte, von daher muss ich auch nicht mehr ans Blech.

Außerdem kam ein/der Schalschutzdeckel wieder auf den Zylinderkopf- erstaunlich wie Iveco tatsächlich für dieses Plastikteil mit 10mm Dämmstoff gut 100€ nehmen kann ohne rot zu werden. Das Ergebnis ist bisher ok aber nicht weltbewegend anders. Das hängt aber auch damit zusammen, dass es nicht komplett ist und nur so ist das Ergebnis nachher wirklich gut.

Aber meine Prio war ja erst mal weg …

2,2 mm Alu Butyl

2,2 mm Alu Butyl

Musik in da House

Natürlich will ich aus dem Auto keine Diskokarre machen, schon weil das Tieferlegen echt eine Sau Arbeit wäre- aber einen gewissen Standard wollte es schon haben.
Da es bei mir nie ohne Qualität geht, flog das Schrottradio auch direkt raus. Die Einbauposition geht auch gar nicht, sie ist vom Fahrersitz nicht zu erreichen. Die „Lautsprecher“ flogen ebenfalls raus. Ich wusste bisher gar nicht, dass es möglich ist Lautsprecher ohne Magnete zu bauen, jedenfalls waren diese 80er Jahre look Hubablagen 2-Wege Systeme so leicht, dass sie auch in Milch geschwommen wären. Schrott.
Ich habe mit 20er Koax (weil es leichter zum Einbau war/günstiger/klanglich ausreichend) gekauft. Auch hier konnte ich es nicht sein lassen darauf zu achten möglichst das Optimum zu kaufen und so sind diese Spritzwasser geschützt und für boote eigentlich gedacht. Denkt eigentlich jeder, dass es bei Booten immer weiß sein muss?
Dazu dann die 5mm Aluriffelblech Türverkleidungen ab und Löcher schneiden:

Alu Türverkleidungen

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Hier seht ihr die Mac Audio, spritzwassergeschützt und damit perfekt für das vorherschende Wetter, eingebaut in der Tür. btw klingen auch sehr nett 🙂

Ouups ein Stück Tisch ab- war ein verdammt gutes Sägeblatt – aber den Tisch brauch ich eh erst wieder 2013 auf dem Balkon und nachdem er für alles Mögliche als Schneidunterlage herhalten musste wird er wohl auch einen neuen Anstrich bekommen.
Außerdem natürlich noch eine neue Headunit rein- oder auch in Altdeutsch: Ein Radio. In diesem Fall ein Kennwood 4028 BT (oder so). Es sollte ein Doppel DIN sein um mit dem Touchscreen Monitor auch den Videoeingang für die Rückfahrkamera zu bedienen. Diese war schon bestellt aber leider ist meine Vorstellung von einem Anschlusskabel nicht die gleiche, wie die des Versenders, daher leider unbrauchbar und kommt dann wohl 2013.
Da es keinen Einbauschacht für ein Radio gibt, außer dem, der nur von einem Copiloten bedient werden kann, musst eine Lösung her:

 

Headunit in Custom Aluhalterung

 

Hier noch im Rohzustand. Es ist eine Alumaßanfertigung auf der Rückseite mit Louvers um Kühlung zu gewährleisten und weil es geiler aussieht, dort werden auch durch ein umgefalsstes Loch die Kabel nach außen/hinten geführt, insgesamt ein geiles Stück alu und sitzt bombenfest auf dem Armaturenbrett. Theoretisch könnte ich den Monitor auch als Navi mit Software von Garmin nutzen- allerdings müsste ich mich dann Phonetechnisch auf ein IPhone herabbegeben und das ist ein bisschen arg klein und basic.
Bei der Gelegenheit habe ich noch ein wenig Alubutyl verklebt und musste die wohl kürzesten ISO Stecker der Welt, ca. 5cm, verlängern. Sprich 10 neue Verbindungen herstellen, als ob ich nichts Besseres zu tun hätte.
Da ich gerade schon beim Armaturenbrett dran bin ist, noch gleich der olle 5-fach Zigarettenanzünder raus geflogen (auch wegen Qualität gleich Schrott). Warum werden die eigentlich Zigarettenanzünder genannt, wenn man nie eine Zigarette damit anzündet? Jedenfalls habe ich noch ein 22. Loch geschnitten und einen neuen eingesetzt. Ein Doppel NT in Qualität habe ich für 2x USB, das langt für oben. Ggf kommt noch eine zweite Dose nach hinten für den Anschluss eines Wechselrichters.

 

Aluamaturenbrett

Iveco Daily 40.10 4×4 – der Neue

Iveco Daily 40.10 4×4 – der Neue

Hmm, der Magirus mit dem Deutz FL413 ist natürlich der Hammer: Luftgekühlt, unglaublicher Sound, sattes Drehmoment von über 500NM und rund 180PS sind bei weniger als 7,5t schon guter Schub 🙂 ! Nicht zu vergessen, wie irre die Deutz Motoren hochdrehen, trotz 8,6l und Einzelhubräumen von ca. 1,5l! Man vergleiche eine relativ alte Konstruktion à la Mercedes OM 617 (3liter Diesel, 5 Zylinder ca. 90PS) aus den 70ern mit lächerlich kleinem 0,5l Einzelhubraum.

Nun, der Magirus war nicht direkt abreise bereit und ich hatte nur ca. 3 Wochen bis Abreise- inklusive Ausbau zum WoMo, Zulassung etc.

Für mich und für meinen Zweck in die Sahara zu fahren, gab es einige Dinge im Lastenheft, die Pflicht waren und sind. Da fällt fast die komplette Geländewagenriege raus.

  • Leiterrahmen ist ein Muss aus Stabilitätsgründen
  • übersichtliche Technik und dazu gehört zwangsweise auch, dass Elektronisches Maschinenmanagement möglichst nicht vorhanden ist! Weltweite Versorgungsmöglichkeit mit Ersatzteilen
  • Männerbereifung! J Schon allein aus optischen Gründen- das gebe ich zu. Wheels make or brake a car! Aber es ist auch schlicht so, dass man ausrechnen kann wie hoch der Bodendruck ist, bis man im Sand stecken bleibt. Der Durchmesser ist ein wesentlicher Faktor und im Sand zusätzlich auch noch Breite/Luftdruck (was natürlich eh voneinander abhängig ist)
  • Um voran zu kommen, das weiss auch der untalentierteste tdi Fahrer, brauche ich Drehmoment. Allerdings nicht nur an der Kurbelwelle, sondern vor allem an der Achse! Sprich die Übersetzung muss max gering sein im Gelände. Also ein Transfer Case mit Untersetzung. Et Violá.
  • Zuletzt nutzt natürlich ein Allrad rein gar nichts wenn die Ränder nicht greifen, weil sie in der Luft sind. Klingt trivial, ist aber so. Eine Verschränkung ist das eine aber die  (mechanische) Sperre an der Hinterachse natürlich die perfekte Ergänzung.

 

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Warum nun dieser, wenn in Köln noch der große steht? Warum ein kleines 2,5 turbo Diesel Nähmaschienen Motörchen gegen einen echten 8,6Liter Männer Motor tauschen?

Klar! Weil ich´s kann. 🙂

Der Fall war klar ich brauche wieder ein drittes Auto und ich will mal eben schnell weg. Mal eben geht nicht mit dem Maggie, weil der TÜV braucht und einige Sachen zu machen sind und schnell geht auch nicht, weil man mit 7,5t eigentlich nicht schneller als 80km/h fahren kann/darf (Womo ist was anderes aber da sind wir wieder bei schnell).

Da kam der Iveco gerade recht. Technisch nichts (naja) zu machen und Ausbau kann ich eben selber schnell …
Daily deshalb, weil ich voll auf Kastenwagen stehe und auf Frontlenker und es sollte wieder ein allrad- LKW sein. Frontlenker ist er nicht ganz aber der Innenraum ist super nutzbar.
Allrad- klar und mit Untersetzung.

Im Gegensatz zu einem Bremach (die einzige mögliche Alternative, Orkas und andere Exoten lasse ich aus, diese sind schon exotisch genug) ist der Iveco aber praktikabel 2m breit. Die 1,75m der Bremachs sind nur für italiensche Strassen sinnvoll oder wenn es auf Pisten gehen soll in denen die Vegetation Grenzen setzt, da hat man mit landrover/Bremach Vorteile sonst nie!
Ein Bett geht beim Iveco auch quer mit 1,8m Länge, die Innenraumbreite der (alten) Bremachs ist unpraktisch und Platzverschwendung.

So hat der Neue auch schon den passenden sandfarbenen Lack und vor allem männer Bereifung (ist natürlich auch immer relativ aber beim Daily geht mehr als 9er nicht. Entspricht 9″ auf 100% Höhe, das sind ca. 95cm hoch aber relativ schmal mit ca. 28cm) Natürlich Michelin XZL, der wohl beste Offraoadreifen, der gebaut wurde. Und natürlich hört man dass auch ab 50-60 km/h. das ganze auf Sprengring und mit Schlauch- also optimal für die Zielregion. Für den Frankfurt Raum oder auch das Rheinland eher etwas über “normal 0”.

M´Hamid

Wasser Marsch

Klingt ja eigentlich nach einem klassischen Feuerwehrmann Spruch. Auch wenn das Auto von unten rot ist und ich heute an der „La grande Traverse“ zwischen Carnon und la grande Motte von einem Franzosen mit langen weißen Haaren, ca. Mitte 50 und offensichtlich auch gern in Marokko unterwegs, gefragt worden bin ob es von der Feuerwehr stammt, nein es ist nur Lack und das Wasser soll draußen bleiben.

Klingt trivial, ist es aber nicht, schon gar nicht bei einem italienischen Auto. So kam/kommt an der einen oder anderen Stelle Wasser rein wo es das nicht soll- spielt allerdings für die nächsten 4 Wochen sicher eine sehr untergeordnete Rolle!

Was mir allerdings direkt in Deutschland schon aufgefallen ist, dass die Kotflügel, die nun gekürzt sind, weil ja auch die Einstiege nicht mehr vorhanden sind, leider ohne Ablauf bis dato auskommen mussten! Habe ich keinerlei Erklärung für, wäre eine 1A Sollbruchstellen in 2 Jahren geworden, denn bei jedem Regen läuft über Löcher AUF den Kotflügeln (wohlgemerkt original, soweit ich das beurteilen kann und völliger Schwachsinn) Wasser In diese hinein. Nun läuft es auch wieder raus, hat mich den 4 mm und den 4,5 mm Stahlbohrer gekostet. Aber fair well – sie haben ein tolles Werk vollbracht und die Kotflügel werden es ihnen danken. Sie taten es spontan und vergossen quasi Tränen als das Regenwasser endlich seinen Weg aus den Kotflügeln fand.

Die Überführung- Iveco 40.10 4×4

Der Titel hört sich schon geil an und die ca. 48h waren dann auch entsprechend! Zum ersten Mal wirklich mit einem Iveco 40.10 unterwegs, der dann als Plus zur allgemeinen LKW Schwammigkeit auch noch fette 9er / 255/100-16 auf 16“ hat [edit: Der Horst von Vorbesitzer hatte 2,2 und 1,9 bar in den Reifen, das hatte ich aber erst Tage später geprüft]. Das war also ein Gefühl, die ersten Kilometer über Landstraße, dass nicht langweilig war.

Allerdings bin ich mittlerweile, was das Fahrwerk angeht der Meinung, dass es grundsätzlich sehr gute Anleihen hat für einen LKW der 4,5 t Klasse. Die Einzelradaufhängung an Drehstäben ist eine gute Konstruktion, die zwar im Gelände keine konstant Bodenfreiheit garantiert aber auf der Strasse deutlich besser funktioniert. Nun nach ca. 3tkm bin ich der Meinung, dass das Fahrwerk allerdings deutlich zu hart ist und zwar sowohl vorn wie hinten. Der Iveco ist zwar mit etwa 3-3,3t sehr leicht und hat noch viel Zuladung aber die Vorspannung der Drehstäbe werde ich mir sicher noch mal anschauen und auch die Anzahl der Blattfedern muss nicht für immer die gleiche sein/bleiben. In diesem Wagen werden sicher keine 4t mehr transportiert.

Aber back to topic und auch insgesamt deutlich gekürzt verlief die Überführung so, dass kürz vor Würzburg, nach ca. 200km, der hintere Tank leer war. Fälschlicher Weise war ich der Meinung der manuelle Umschalter für die beiden Tanksysteme stünde auf vorn. Also ADAC um 0.20h gerufen:

ADAC

 

Nachtgetankt:

nachtanken klein

 

Und dann, nachdem nix ging die Karre zu Iveco in Würzburg gebracht- btw 5.30h(!) und am nächsten Morgen:

Iveco Würzburg

 

… denn finally ist ausserdem noch das einzige elektrische Ding im Motor- oder am- einem Defekt unterlegen. Das elektromagnetische Abschaltventil, et voilà:

Abschaltventil

 

Die Funktion desselben ist simple wie interessant. Ich bin ja eher bekennender Otto Fan, nicht Rehhagel, aber bei einem Selbstzünder oder auch Diesel läuft der Motor ja, wie der Name schon suggeriert von selbst. Ergo bedarf es Gewalt um diesen ab zu schalten, die Sprit-zufuhr wird gekappt und die Rüttelkiste ist dann aus. Ein kleiner elektrischer Impuls sagt dem hübschen zylindrischen Ventil es möge schließen. Dumm nur wenn das Ding so doof ist, dass es „an“ und „aus“ nicht mehr versteht. Im konkreten scheint sich der Zapfen verklemmt zu haben. Deutet auch auf eine Fehlkonstruktion hin, denn das neue hat einen 8 eckigen Zylinder, der sich nicht so schnell verkantet und auf Schwebstoffe im Sprit weniger sensibel ist.

Die hilfsbereiten Herren von Iveco haben mir erstens den Hinweis und zweitens das wirklich unerlässliche Spezialwerkzeug um hinten unter die Einspritzpumpe zu kommen und an diese auch nur, wenn man zuvor die Spritleitung umlegt, im wörtlichen Sinne allerdings. Das trifft auf die Erfinder in Italien allerdings nicht zu, dachte ich mir in diesem Moment.

Hier noch mal größer- und jeder wird erkennen: „Du kummst hier nit ran“

 

EP_2              EP

Danach noch die Einspritzleitungen entlüftet und die Kiste schrie mich wieder an…